TIPPS FÜR DEN UMGANG MIT DEM "FERNSEHEN"

  • Kein Fernsehen für Babys und Kleinkinder!

  • Vorbild Erwachsene
    Kinder beobachten sehr genau, wann, wie viel und wie die Erwachsenen
    fernsehen!
  • Alternative Angebote schaffen
    Kinder schauen oft fern, weil sie niemanden zum
    Spielen haben und nicht wissen, was sie sonst tun könnten. Das Spielen mit anderen Kindern oder mit den Eltern würden sie meistens dem passiven Fernsehkonsum vorziehen.
  • Gezielt Fernsehen
    Gemeinsam in der Fernsehzeitschrift die geeignete Sendung aussuchen
    und klare Absprachen über den zeitlichen Rahmen treffen. Das schafft Medienkompetenz.

    Als Richtlinie gilt:

                                  3–5 Jahre: ca. 30 Minuten pro Tag
                                  6–8 Jahre: max. 1 Stunde
                                  9–10 Jahre: max. 1,5 Stunden

  • Fernsehen, ein Tagespunkt von mehreren
    Achten Sie darauf, dass Fernsehen kein bestimmender
     Teil im Tagesablauf ist. Kinder brauchen für eine gesunde Entwicklung auch andere Erfahrungen, zB Bewegung im Freien, gemeinsames Spiel, selbstständig Aufgaben erfüllen, ...
  • Filme ausleihen oder aufnehmen
    Es hat viele Vorteile sich einen Film anzuschauen. Es gibt keine fixe Zeitvorgabe, ein klares
    Ende, keine Werbung, er kann öfter angeschaut werden und es ist kein Umschalten möglich.
  • Standort Fernseher
    Wenn möglich, sollte der Fernseher nicht an zentraler Stelle
    immer sichtbar im Wohnzimmer stehen. Ein Fernseher im Kinderzimmer macht den Fernsehkonsum des Kindes praktisch unkontrollierbar.
  • Gemeinsam fernsehen verbindet
    Wenn der Vater voller Begeisterung mit den Kindern
    ihre Lieblingssendung sieht oder sich am Samstagabend alle zusammenkuscheln und gemeinsam eine Familienunterhaltungssendung  schauen, kann das ein schönes gemeinsames Erlebnis sein.
  • Langeweile aushalten
    Langeweile darf sein und ist kein Grund, den Fernseher einzuschalten.
    Kinder verpassen dadurch die Chance, sich selbst etwas einfallen zu lassen und aktiv zu werden. Und bedenken Sie: Nach der Sendung kommen die Langeweile und die Unlust sowieso wieder zurück.
  • Fernsehverbot als Strafe
    Es ist einfach und wirkt manchmal, ein Verbot auszusprechen, macht aber  andererseits das Fernsehen zu wichtig.

 

 

 

 Quelle: Institut Suchtprävention Linz | www.praevention.at | 2016