TIPPS F├ťR ELTERN IM UMGANG MIT HANDY, COMPUTER UND INTERNET ­čô▒

Kinder und Jugendliche wachsen heute mit digitalen Medien wie selbstverst├Ąndlich auf. Wie k├Ânnen Eltern ihre Kinder dabei begleiten?

 

 

Diese weiteren Tipps k├Ânnen als Anregung dienen:┬á

  • Ger├Ąte altersangemessen ausw├Ąhlen:
    Zur Orientierung kann folgende Empfehlung dienen:
    Ein eigenes Handy nicht vor dem 9. Lebensjahr, eigenes Smartphone und eigener Computer nicht vor dem 12. Lebensjahr.
  • Begleitung besonders am Anfang:
    Auch der Umgang mit Computer und Internet muss gelernt werden: Wie finde ich, was ich suche? Welchen Seiten kann ich vertrauen? Wo muss ich aufpassen? Helfen Sie Ihrem Kind, einen sicheren Umgang mit Medien zu erlernen. (Sehr gute Informationen dazu bietet die Website saferinternet.at) F├╝r j├╝ngere Kinder k├Ânnen zudem Kindersicherungen hilfreich sein.
  • Datenschutz ist wichtig:
    Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es vorsichtig beim Weitergeben von pers├Ânlichen Daten sein soll, keine peinlichen Fotos ver├Âffentlichen und keine Fotos von anderen ungefragt verschicken oder ins Netz stellen soll.
  • Sichere Handy-Einstellungen:
    ├ťber Ihren Handy-Anbieter k├Ânnen Sie nicht-jugendfreie Seiten und kostenpflichtige Mehrwertnummern sperren lassen. Um nicht unbeabsichtigt in Kostenfallen zu tappen, ist es au├čerdem g├╝nstig, regelm├Ą├čig die Telefonrechnung zu ├╝berpr├╝fen.
  • ┬áRespektvolles Miteinander┬ávermitteln:
    F├╝r das Internet und die Kommunikation ├╝ber Handy gilt dasselbe wie in der direkten Begegnung auch. Der Umgang sollte von Respekt gepr├Ągt sein. Niemand sollte verleumdet, beleidigt und besch├Ąmt werden.
  • Interessieren Sie sich daf├╝r, was Ihr Kind am Computer und im Internet macht:
    Lassen Sie sich zeigen, was Ihrem Kind gef├Ąllt. Versuchen Sie zu verstehen, was Ihr Kind daran begeistert. Ein Kind, das sich verstanden f├╝hlt, wird auch eher bereit sein, sich an gemeinsame Vereinbarungen zu halten.
  • Geeignete Computerspiele:
    Vor dem Kauf eines Spiels ist es ratsam, sich zu informieren. Altersfreigaben sind ein erster Anhaltspunkt. Dar├╝ber hinaus gibt es die M├Âglichkeit, im Internet auf Spielebewertungsseiten (zB bupp.at) Informationen zu konkreten Spielen einzuholen.
  • Hilfe bei negativen Erfahrungen:
    Wenn Kinder oder Jugendliche mit verst├Ârenden Bildern oder Erlebnissen (Mobbing, Pornographie, Gewalt, usw.) konfrontiert werden, brauchen sie┬á jemanden, der f├╝r sie da ist und gegebenenfalls Hilfe von au├čen holt.
  • Medienzeiten:
    Damit die Besch├Ąftigung mit Medien nicht ausufert, ist es sinnvoll, zeitliche Regelungen zu vereinbaren. F├╝r j├╝ngere Kinder kann das Stellen eines Weckers oder einer Eieruhr eine gute Idee sein. Mit ├Ąlteren Kindern und Jugendlichen kann eine w├Âchentliche Gesamtmedienzeit vereinbart werden, die sich die Kinder und Jugendlichen dann frei einteilen k├Ânnen. Zur Orientierung: 3- bis 6-J├Ąhrige sollten nicht l├Ąnger als 30 Minuten t├Ąglich Medien konsumieren, 6- bis 10-J├Ąhrige nicht l├Ąnger als 45 Minuten und 10- bis 13-J├Ąhrige nicht l├Ąnger als 60 Minuten t├Ąglich.
  • Computer geh├Âren nicht ins Kinderzimmer
    Platzieren Sie den Computer (dasselbe gilt f├╝r Fernseher und Spielkonsolen) in einem Gemeinschaftsraum. So ist es Ihnen m├Âglich, den ├ťberblick dar├╝ber zu behalten, was Ihr Kind sieht und spielt und wie viel Zeit es mit Medien verbringt.
  • Abschalten
    Handyfreie Zeiten (beim Essen, beim Haus├╝bung machen und beim Schlafengehen) sind langfristig gut f├╝rs Familienklima, f├╝r Entspannung und Konzentration. Hilfreich kann dabei auch die Vereinbarung sein, das Handy nachts in der K├╝che oder im Vorraum zu ÔÇ×parkenÔÇť.
  • Gesundheitliche Aspekte beachten
    Ausf├╝hrliche Informationen finden Sie in den Brosch├╝ren
    ÔÇó MOBILFUNKÔÇôVORSORGE: auch zum Download unter www.land-oberoesterreich.gv.at
    ÔÇó HANDYÔÇôEMPFEHLUNGEN: auch zum Download unter www.bmg.gv.at ÔÇô Brosch├╝renservice

 

 

Quelle: Institut Suchtpr├Ąvention, Saferinternet.at und Ausz├╝ge aus dem WebChecker-Workshop des JugendServices O├ľ┬á